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01.03.2018

BAMF laedt zum Gespraech: besser zu Hause bleiben

Das BAMF verschickt derzeit auch in Hamburg Einladungen zu einem ,Gespraech‘ an anerkannte Fluechtlinge, die im Zeitraum 2014-2016 ein ,beschleunigtes Verfahren‘ durchlaufen haben. Das heisst, dass sie keine muendliche Anhoerung hatten, sondern nur schriftlich zu ihren Fluchtgruenden befragt wurden.
In dem Schreiben (siehe Link unten) wird darauf hingewiesen, dass die Teilnahme an dem Gespraech freiwillig ist. Inhalte des Gespraechs sollen die ,Herkunft‘ der Person sowie ,die Gruende, die zu Ihrer Schutzbeduerftigkeit gefuehrt haben‘ sein.
Es gibt keine Pflicht, an einem solchen Gespraech teilzunehmen. Das schreibt das BAMF bereits selbst.
Es besteht allerdings die Gefahr, dass solch ein Gespraech bzw. dessen Ergebnis zum Anlass genommen wird, um ein Widerrufsverfahren einzuleiten. Zum Beispiel koennte die Fluechtlingsanerkennung widerrufen und nur noch subsidiaerer Schutz gewaehrt werden.
Da es keine Pflicht zur Teilnahme gibt und das Gespraech den Betroffenen Nachteile einbringen koennte, koennen wir nicht dazu raten, an solchen Gespraechen teilzunehmen.

 

BAMF-Einladungsschreiben

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